Archiv für Mai 2009

Die Datenbank hat was zu tun :-)

Freitag, 15. Mai 2009

Wie sieht es wohl aus, wenn eine Datenbank mal so richtig was zu tun hat?

Ungefähr so:

Datenbankauslastung

Datenbankauslastung

Mit 4710 SQL Anfragen in einer Sekunde fing die DB schon so langsam an zu glühen ;-)

Endlich Millionär…

Dienstag, 12. Mai 2009

… oder auch nicht.

In den letzten Tagen sind wieder neue Spam-Emails im Umlauf, die dementsprechende hohe Gewinne versprechen.

So verspricht mir die “Global lottery Affiliates” einen Gewinn von sagenhaften 620.110,50 Euro und einen Toyota Land Cruiser.

Außerdem hat mir ein Sender von Westnet.com.au einen Gewinn von 750.000,00 Britischen Pfund versprochen, was ganz grob umgrechnet 800.000 Euro sind.

Wenn man nur wenigsten all diese Gewinnversprechungen erhalten würde!

Metallic Fotopapier

Dienstag, 12. Mai 2009

Fotocommunity-Prints bieten schon seit längerem für Professionelle Bilder ein ganz spezielles Fotopapier zur Ausbelichtung an. Das Kodak Professional Endura Metallic-Papier wirkt leicht Metallic. Wer sich das nicht vorstellen kann, kann auf der Internetseite von Fotocommunity-Prints ein Testbild bestellen.

Das kleinste Format, das später ausbelichtet werden kann, ist allerdings 20×30cm bis 30×45cm.

LinuxMCE vs. Windows Media Center

Dienstag, 05. Mai 2009

In der heutigen digitalen Welt wachsen verschiedene Anwendungsbereiche, wie z.B. Bilder, Videos, TV, Fernsehen, DVD-Rekorder, Radio usw. immer mehr zusammen. Verschiedene Media Center die diese Welten “einfach” miteinander verbinden sollen den Umgang vereinfachen. In den letzten Tagen habe ich das LinuxMCE und Windows Media Center getestet.

Hier mein Test:

Die Installation

LinuxMCE

Auf der Internetseite von LinuxMCE (http://www.linuxmce.com) kann eine ISO-Datei heruntergeladen werden, die einfach auf eine CD gebrannt werden muss. Anschließend legt man die CD ein und automatisch wird eine Linux Distribution (Kubuntu) installiert mit diversen Erweiterungen das zusammen das System LinuxMCE ergibt. Die Installation ist einfach und auf meinem Testrechner (Athlon XP 1600+ mit 768 MBRAM) erfolgt die komplette Installation in ca. 20-25 Minuten. Danach wird automatisch ein Konfigurationsdienst gestartet, hin und wieder können einige Probleme auftreten, aber wenn man das Problem im Wiki nachschlägt findet man schnell eine Lösung. Nach erfolgreicher Konfiguration ist das System nach insgesamt 35-40 Minuten einsatzbereit.

Windows Media Center Edition

Da ich zu Hause schon einen Rechner hatte auf dem Windows Vista installiert war, kann ich keine Zeit angeben wie lange die Installation dauert, aber die Konfiguration ist kinderleicht.

Die Funktionen

LinuxMCE

LinuxMCE ist in den gebotenen Funktionen dem Windows Media Center weit aus überlegen. Man kann nicht nur seine Bilder und Videos verwalten, über eine TV-Karte Fernsehen, Senden aufzeichnen etc. . Durch zusätzliche Hardware kann z.B. eine IP-Kamera angeschlossen werden.

Dadurch ist es möglich das System als “Home Security” Anlage einzusetzen. Über einen VoIP Provider und dem installierten Asterisk lässt sich das System zu einer Telefonanlage für das ganze Haus einrichten. Jetzt kommt das Gute an der Sache. Bemerkt das System z.B. über die IP-Kamera einen “einbruch” kann das System über den VoIP Provider z.B. eine bestimmte Handy Nummer anwählen und sendet das Bild gleich automatisch mit. Nun hat man am Handy die Möglichkeiten den Alarm zu deaktivieren, die Polizei zu rufen, den Nachbarn zu informieren, den Alarm abschalten oder sich direkt ins Haus durchstellen lassen und zu dem “einbrecher” sprechen!

Genug? Nein! Jedes TV-Gerät kann über einen Thin-Client ans Netzwerk angeschlossen werden. Die Thin-Clients können über das Netzwerk über das LinuxMCE gebootet werden. Alle Funktionen stehen nun am TV-Gerät zur verfügung. Allerdings muss dann hier nich ein IR-Empfänger nachgerüstet werden. Das Gute daran? Hat man im Wohnzimmer ein TV-Geräte stehen und z.B. im Schlafzimmer kann man mit nur einer Fernbedienung das aktuelle Programm vom Wohnzimmer ins Schlafzimmer rüberstellen und auch automatisch die TV-Geräte (falls kompatibel) ausschalten lassen und das andere dementsprechen einschalten! Super oder? Natürlich kann auch jeder PC oder Laptop genutzt werden, der das Booten über das Netzwerk unterstützt.

Genug? Nein! Genauso lässt sich nicht nur das TV-Programm von einem TV-Gerät auf das andere TV-Gerät umschalten, sondern auch jeder! Telefonanruf. VoIP Telefone können dementsprechen angeschlossen werden. Haben diese ein Display, kann darüber die komplette Anlage gesteuert werden.

Windows Media Center

Windows Media Center beschränkt sich hier nur auf die “normalen” Funktionen. TV Sendungen aufzeichnen, Bilder und Musik verwalten, Internet-TV, Internet-Radio, etc.

Andere TV Geräte können durch einen sogenannten “Windows Media Center Extender” ausgestattet werden und die Oberfläche des Windows MCE steht nun auch auf dem TV-Gerät zur Verfügung.

GUI, Usability

LinuxMCE

Die GUI von LinuxMCE ist sehr schlicht und einfach. Oft sucht man Funktionen. Ein dickes plus hier ist, dass man nur 3 Knöpfe braucht und im Prinzip nur 1 Fernbedienung.

Windows Media Center

Die GUI ist sehr gut aufgebaut und ist sehr übersichtlich gestaltet.

Fazit:

LinuxMCE Windows Media Center
GUI, Usability - ++
Gesamter Funktionsumfang +++ 0
Funktionsumfang für ein “normales MCE” + +
Installation + +
Kosten und Aufwand für ein weiteres TV-Gerät anzuschließen - +
Neue “Media” Daten hinzufügen + ++

Meine persönliche Meinung: Für den einfachen und kostengünstigeren Weg ein Media Center zu realisieren würde ich das Windows Media Center bevorzugen. Wer es mag etwas zu basteln und das System weiter auszubauen für Licht-Steuerung, Home-Security und Telefonanlage, der sollte auf jedenfall das LinuxMCE einsetzen, dazu sollte man sich aber mit Linux auskennen!