Laptop neu installieren

14. September 2009

Ein bekannter von mir, hat seinen Laptop nach einer Reparatur, wo das Mainboard ausgetauscht wurde, zu mir zur Neuinstallation gebracht. Recovery-DVD rein, Rechner starten, Installations-Programm mit automatischer Recovery Version von DVD starten….. und alles läuft. Aber nur fast!

Bei 38% mitten im Recovery hängt sich der Laoptop auf! (AMD Turion 64 X2 Tl-60 mit 2.01GHz und 2 GB RAM). Scheiße! Auf dem Bildschirm steht nur in rießen großer roter Schrift das Wort “ERROR” und ganz klein in der Ecke “err=23″. Super! Damit kann man absolut nichts anfangen, noch nicht einmal Google!

Im Endeffekt hab ich das Problem so gelöst, dass ich mal eine Live-CD von Ubuntu rein gemacht habe und auf der Festplatte eine versteckte Partition entdeckt habe. Das “hidden” Flag der Partition raus gemacht, das “boot” Flag rein gemacht und den Laptop wieder neu gestartet.

Nun ging der start auch ohne Recovery DVD, direkt von der Festplatte! Und wirklich! Das Recovery von der Festplatte lief einwandfrei durch! Nach 10 Minuten lief der Laptop wie im Auslieferungszustand. Jetzt wird gerade Service Pack 1 und 2 für Vista installiert und noch einige Open Source Software / Freeware Software wie Open Office, AntiVir, XPBurnerPro, Picasa 3 etc.

Danach mache ich mein eigenes Image von der Installation sodass ich beim nächsten mal nicht wieder SP1 und SP2 von Hand nachinstallieren muss (dauert ja auch ne Ewigkeit). Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten unter Linux. Wie z.B. das Programm “dd” oder “partimage”.

Langzeitbelichtungstour

04. September 2009

Gestern war ich zu später Abendstunde im Kreis Kusel unterwegs und habe einige Langzeitbelichtungen gemacht. Die Ergebnisse könnt ihr ebenfalls auf Google Picasa einsehen:

Langzeitbelichtungen

Rom

04. September 2009

Rom ist eine Stadt für sich. Soviel Geschichte an einem Ort erlebt man in keiner anderen Stadt der Welt, das würde ich jedenfalls behaupten. In unserer Zeit in Rom war es sehr heiß! Die öffentlichen Trinkbrunnen in Rom sind eine wohltat. An jedem Brunnen kann man sich abkühlen, seinen Durst löschen und den Getränkevorrat erneuern! Bei 35 Grad in voller Hitze in Rom kam uns jeder Trinkbrunnen sehr gelegen.

Die Stadt bietet viele religiöse und geschichtliche Sehenswürdigkeiten und um diese alle sehen zu wollen und sich auch damit auseinanderzusetze wären wohl mehrere Wochen in Rom nötig.

Einige Bilder von Rom habe ich auch Google Picasa online gestellt.

20090824 bis 20090828 – Rom

Endlich Urlaub!

21. August 2009

Heute hatte ich an der FH meine letzte Projektarbeit die ich abgeben musste.  Angefangen hat schon alles im Juli, da hatten wir Projektabgabe im Fach “Verteilte Systeme”. Unser Projekt hieß war eine eigene entwickelte Software, die es Möglich machte kleine verteile Systeme auf einer grafischen Oberfläche zu modellieren. Dieses Modell wurde in eine XML-File umgewandelt. Die XMl-Datei wurde wieder ausgelesen und daraus C++ lauffähiger und vor allem kompilierbarer Code produziert.

Danach kamen nur einige Klausuren. Das nächste Projekt war in Internationalem Projektmanagement. Wir sollten theoretisch eine Software planen, die die Phasen im Projektmanagement bei der Softwareentwicklung unterstützt. Die Präsentation des Projektes hielten wir vor 2 Projektmanager der SAP.

Das nächste Projekt war dann schon Betriebliche Informationssysteme. Dort erhielten wir eine Software von einem fiktiven Reiseunternehmen “SAG-Tours”. Mit der Hilfe der Tools der Firma Software-AG sollten wir die alte Software als Blackbox behandelt, öffen und verschiedene vorgehensweise als Webservices anbieten. Das Thema SOA spielte hier eine große Rolle. Hier hielten wir unsere Präsentation sogar bei der Firma Software AG in Darmstadt.

Das nächste und letzte Projekt war im Fach Web Services. Wir haben eine Software entwickelt die den Kommunikaitonsbus in Linuxsystemen für Anwendungen (DBus) mit Java ausließt und verschiedene gewünschte Komponenten als Web-Service verügbar machte.

Nun habe ich Urlaub und ab Montag heißt es … Rom ich komme… bis es wieder ab Kuseler Messe Montag nach Wandern in das Schloß Dagstuhl geht.

Neuer Server

04. August 2009

Seit einigen Wochen habe ich nun meinen neuen Server in Betrieb und auch dementsprechend konfiguriert.

Hier möchte ich nun meinen Server vorstellen und gleich zum alten Server vergleichen.

Der neue Server verbraucht im Standby-Betrieb mit eingeschaltetem Wake-Up-On-LAN 16 Watt, der alte Server hat diese Funktion gar nicht unterstützt. Im Lastbetrieb braucht der neue Server mit 3 Festplatten 40 Watt. Der alte Server hatte ein RAID 5 verbaucht aus 3 Festplatten und 1 Systemfestplatte, also insgesamt 4 Festplatten und verbrauchte sagenhafte 240 Watt! Im Neuen Server ist kein RAID 5 mehr vorhanden, sonden die 2 Fesplatten wurden gestrippt zu einer großen Festplatte mit 2 TB. Die dritte Festplatte dient wieder als Systemfestplatte und ist auch dementsprechend kleiner. Auf dem Screenshot könnt ihr weiter das Mainboard sehen. Ein Server mit einem Mainboard mit 4 Atom Prozessoren, das reicht dicke für jeden Heimserver aus.

SSH-Login beschränken

25. Juli 2009
Da ich heute einige Probleme zu Hause mit meinem Netzwerk hatte (mein Router spinnt ab und zu), und mir dann nicht sicher war, ob es an dem Router oder doch an meinen Einstellungen am SSH-Server liegt, habe ich mir die Log-Files von meinem SSH-Server angesehen.
Da stellt man dann fest, dass sich jemand (erfolglos) versucht hat sich von außen in meinen Server einzuloggen. Da hab ich mir die Frage gestellt, wie ich mein SSH-Login etwas sicherer machen kann.
Foglendes:
Auf einem SSH-Server ist es standardmäßig möglich, dass sich alle Benutzer die im Linux-System angelegt sind, auch per SSH einloggen können.
Folgende Wege hab ich bei meiner kurzen Recherche heraus gefunden dies zu ermöglichen:
1. Den Benutzern die sich nicht einloggen dürfen, einfach in der Datei /etc/passwd einfach keine Shell zu geben. D.h. die jeweiligen Benutzer bei “/bin/bash/” durch “/bin/false” ersetzen, fertig.
2. Die Benutzer die sich einloggen dürfen einfach der Gruppe ssh zuordnen und in der Datei “/etc/ssh/sshd_config” die Zeile “AllowGroups ssh” (weiter Gruppen durch Komma getrennt können hinzugefügt werden) schreiben und den ssh-Server neu starten.
3. Wer es ganz sicher haben will, muss jeder Benutzer der sich anmelden darf einen eigenen Public und Private Key erzeugen. Der Public Key wird dann auf dem Server hinterlegt. Den SSH-Login kann man wiederum in der Konfigurationsdatei so absichern, dass sich nur Nutzer anmelden dürfen, deren Public Key bekannt ist.
Ich denke eine Kombination aus alles drei ist eine 1a Sicherheit für den Server gegen externe “Angriffe” und versucht logins.
Achja, eine 4. Möglichkeit ist, wenn man via Brute Force angegriffen wird, dass man das kleine nützliche Programm “fail2ban” installiert und konfiguriert. Hier wird die zugreifende IP-Adresse für einen bestimmten Zeitraum einfach komplett gesperrt (oder auch für immer gesperrt).

Prüfungen, Prüfungen, Prüfungen

17. Juli 2009

Dieser Sommer ist bisher in vielen Aspekten kein besonders schöner Sommer. Das Wetter ist so naja… nicht besonders sommerlich. Des Weiteren steht bei mir sozusagen jede Woche bis einschließlich 2te Septemberwoche eine Prüfung an.

Das geht von mündlichen Prüfungen, bis schriftliche Klausuren, über Projekte, Präsentationen und eine einwöchige “Summer-School” über Multicore Programmierung.
Aber eine Ende ist absehbar und das ist die Hauptsache. Bisher habe ich 2 Prüfungen erfolgreich bestanden und am Montag ist aber auch schon wieder die nächste. Neue Runde, neues Glück.

Merksätze

07. Juli 2009

In der Prüfungs- und Klausurzeit hilft es immer wieder Merksätze zu finden um sich komplexere Zusammenhänge besser merken zu können.
Zur Wiederholung als Grundlage für das Fach “Verteilte Systeme” sollte man z.B. das OSI-Referenzmodell auswendig wissen.

Merksatz zum den Modell “Alle Priester saufen Tequile nach der Predikt”

Bedeutung des Merksatzes:
• Alle – application layer (Anwendungsschicht)
• Priester – presentation layer (Darstellungsschicht)
• saufen – session layer (Sitzungsschicht)
• Tequila – transport layer (Transportschicht)
• nach – network layer (Vermittlungs-, Verbindungsschicht)
• der – data link layer Sicherungsschicht)
• Predigt – physical layer (physische Schicht)

Was hat Wine und Bordeaux mit Windows zu tun?

22. Juni 2009

Wenn man die Worte “Wine” und “Bordeaux” hört, denkt so mancher schnell an ein gutes Glas Wein. Doch was hat das mit Windows zu tun?

Wine ist eine Abkürzung und steht für “Wine Is Not an Emulator”. Es ist eine Windows-Laufzeitumgebung die es ermöglicht Windows Programme auf POSIX kompatible Betriebssysteme, wie etwa diverse Linux Distributionen zu installieren.

Vereinfacht kann man es sich so vorstellen, dass Wine alle Systemaufrufe von Windows-Programmen aufsammelt und diese z.B. an Ubuntu weiterreicht und umgekehrt. So kann man ein Windows Programm in Ubuntu installieren und benutzen. Bei einigen Programmen funktioniert das hervorragend, bei anderen wohl weniger gut. Eine komplette Liste ist auf der Internetseite des Wine Projektes einsehbar.

… und was ist nun Bordeaux? Die Bordeaux Technology Group ist ein Unternehmen (und Software) die sich darauf spezialisiert hat Windows Anwendungen möglichst mit höchster Qualität auf Linux zu portieren. Soll heißen, dass auf der Grundlage von Wine weitere Entwicklungen getätigt werden, um gezielte Programme kompatibel zu Linux zu machen.

Wordpress 2.8

16. Juni 2009

Seit wenigen Tagen ist Update von Wordpress auf die Version 2.8 verfügbar. Die Entwickler haben wohl sehr viel an der Performance Schraube gedreht, alles geht viel flotter als vorher. Auch das automatische Update funktioniert ohne Probleme.